Teilqualifizierung im Garten- und Landschaftsbau

Qualifizierter Zuarbeiter im Garten- und Landschaftsbau

    

Die Ausbildung zum Qualifizierten Zuarbeiter im Garten- undTeil Quali 01 Landschaftsbau ist für junge Menschen gedacht, die (noch) nicht in der Lage sind, eine Ausbildung zum Werker im Gartenbau zu machen, gleichzeitig aber für eine Werkstätte für Behinderte Menschen (WfbM) überqualifiziert sind. Der Schwerpunkt der Ausbildung liegt auf dem praktischen Tun - weniger auf der Theorie.

Die Ausbildung zum Qualifizierten Zuarbeiter ist ausgewogen zwischen Ausbildungsanforderungen und Leistungsvermögen des Teilnehmers eingerichtet. Sie nimmt Rücksicht auf eine langsame oder verzögerte Entwicklung. Der Teilnehmer wird dadurch weder unter- noch überfordert.
Mit der Ausbildung zum Qualifizierten Zuarbeiter hat der junge behinderte
Mensch gute Chancen am Ersten Arbeitsmarkt.

Voraussetzungen sind:

  • Gute körperliche Verfassung
  • Ausdauer
  • Spaß an der Arbeit im Freien - auch wenn einmal die Sonne nicht scheint

Die Ausbildung zum Qualifizierten Zuarbeiter im GaLa-Bau dauert zwei Jahre.

Sie umfaßt sieben Bausteine:Teil Quali 02

  • Feststellen der Fähigkeiten
  • Praktische Einarbeitung mit gebräuchlichen Handwerkzeugen
  • Grundkenntnisse Materialkunde
  • Pflege und Schnitt von Gehölzen
  • Pflege von Rasenflächen
  • Pflege von Staudenflächen
  • einfache bautechnische Arbeiten

Bei guter Entwicklung in den zwei Jahren der Ausbildung ist eine Übernahme in die  Ausbildung zum Werker im Garten- und Landschaftsbau möglich.

Nach dem Ende der Ausbildung erhält der junge Behinderte ein Zertifikat über die erlernten Fähigkeiten. Mit diesem Zertifikat kann er sich auf dem regulären Arbeitsmarkt bewerben.

Die Berufsaussichten sind gut, da Pflegearbeiten im Garten- und Landschaftsbau immer notwendig sind.