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Berchtesgaden
Schullandheim - Ferienhaus
Forsthaus Schönau
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Forsthaus Schönau

Geschichte

 

 

Im Jahre 1928 wurde im Tal der Königsseer Ache am Übergang von Schwöb nach Schönau das "Forsthaus Unterstein" erbaut. Bis 1983 wurde es von der Staatlichen Forstverwaltung genutzt.

Auf Betreiben des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus stellte 1985 die Oberforstdirektion das Gebäude der Bayerischen Landesschule für Gehörlose in München zur Verfügung mit der Vorgabe, es mit privaten Mitteln zu einem Schullandheim auszubauen.

Das Haus wurde in zwei Bauabschnitten (Januar bis Juli 1987 und Februar bis Juli 1989) von Grund auf saniert und völlig umgestaltet.

Ferdinand Sattler, damals Direktor der Bayerischen Landesschule für Gehörlose, fand zur Verwirklichung seiner Idee, für die gehörlosen Kinder und Jugendlichen neben der Landesschule in München ein eigenes Haus fern der Großstadt zu haben, in ganz besonderer Weise die Unterstützung des Lions-Clubs München-Würmtal und des engagierten Architekten Dr. Wolfgang Geremus aus Gauting. Dessen Planungen konnten mit Hilfe folgender weiterer Förderer und Spender ausgeführt werden:

Lions-Club München-Solln, Lions-Club am Tegernsee, Lions-Club München-Isartal
Dr. Adolf-Rupp-Stiftung München
Förderverein der Bayerischen Landesschule für Gehörlose München
Werner Berleb München, Christkindlmarkt von Bad Kohlgrub
Stiftung der Bayerischen Landesschule für Gehörlose München

 


Ab Juni 1987 wurde das ehemalige Forsthaus Unterstein von den Schülern der Bayerischen Landesschule für Gehörlose als "Schullandheim Berchtesgaden-Schönau" genutzt.

Mit Ablauf des Schuljahres 2011/12 wurde die Bayerische Landesschule für Gehörlose aufgelöst. Das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus suchte deshalb für das Schullandheim einen neuen Träger.
Zum 01.01.2013 übernahm der Bayerische Landesverband für die Wohlfahrt Gehörgeschädigter (BLWG) e.V. die Trägerschaft des Hauses. Er betreibt es nun als "Forsthaus Schönau - Schullandheim und Ferienhaus für Menschen mit und ohne Hörbehinderung".

 

 . . . und woher kommt dieser seltsame Straßenname "Tradenlehen"?

Der Namensbestandteil "Lehen" kommt aus dem politisch-ökonomischen System des Mittelalters. Lesen Sie  Wikipedia "Lehenswesen"

Der Namensbestandteil "Traden" kam zustande durch den - gründlich missglückten - Versuch, das bairisch-österreichische "Troad" (Getreide) in die heutige Schriftspache zu übertragen. Lesen Sie "Korn und Troad"

Das "Tradenlehen" ist/war also ein geliehenes/verliehenes Grundstück, auf dem man Getreide anbauen konnte - im rauhen/rauen Gebirgsklima keine Selbstverständlichkeit und daher einen eigenen Namen wert.